Der Film ist ein Gleiten über Brücken, an Kanälen vorbei und durch Gassen, von denen aus sich Plätze öffnen, um dann wieder in die Enge und das Labyrinth der Stadt einzutauchen.
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Deutschland 2000, DigiBeta und 35mm, Farbe, 100 min.
Es ist 7 Uhr morgens - Venedig macht sich bereit für den Tag.
Der Blick der Kamera gleitet über das dunkle Wasser. In den Wellen bricht sich das gelbe Licht des Sonnenaufgangs. Ein Transportboot fährt die Kamera durch den Stadtteil Dorsoduro. Hier leben Studenten, Arbeiter und kleine Geschäftsleute: Die Venezianer.
Wie auf einem Spaziergang fängt die Kamera das Alltagsleben der Menschen, fernab von den Tourismusströmen, ein. Der Film ist ein Gleiten über Brücken, an Kanälen vorbei und durch Gassen, von denen aus sich Plätze öffnen, um dann wieder in die Enge und das Labyrinth der Stadt einzutauchen. Entlang dieser visuell berauschenden Fahrt begenet die Kamera - im Stil von cinéma directe - immer wieder Personen, die in Venedig zu Hause sind und uns einen persönlichen Einblick in ihr Leben geben. Ein Film in zwei Stunden, gedreht ohne Schnitte.
Ein Film von Wolfgang Ettlich und Hans Albrecht Lusznat
21.07.2000
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Dieser Film erweitert den bewußten Blick auf Venedig und genießt zugleicht die Schönheit der Bild ...