Biss
  • Comments:0

Lebenswege – Eine Langzeitbeobachtung

Der Fim soll exemplarisch eine Reihe ausgewählter (ca. fünf) BISS-Verkäufer in ihrem Leben in unterschiedlichen Situationen begleiten. Es soll gezeigt werden, in welchen Lebenslagen arme und obdachlose Menschen entscheiden, mit dem Verkauf der Straßenzeitung BISS zu beginnen und mit welchen Gefühlen diese Entscheidung verbunden ist. Es soll herausgearbeitet werden, welche Veränderungen im Leben der Beteiligten geschehen, sowie in welchen Bereichen sich deren Leben verbessert: Arbeitsplatz, Festanstellung, finanzielle Möglichkeiten, Entschuldung, Wohnung, Gesundheit, Zähne (siehe auch Leitfaden).
Von Interesse ist, inwieweit Ängste überwunden, die persönliche Autonomie der Betroffenen gestärkt und ihre Unabhängigkeit von öffentlichen Transferzahlungen (Jobcenter, Sozialamt) befördert wird. Ein wichtiger Aspekt sind die sozialen Kontakte, die sich durch den Verkauf der Zeitschrift mit den Kunden ergeben und die damit verbundene Frage, inwieweit sie zur Integration eines Menschen in die Gesellschaft beitragen. Da Veränderungen bei verfestigten Notlagen erfahrungsgemäß langsam geschehen, ist das Projekt als dokumentarische Langzeitbeobachtung konzipiert.

No tags